Samba

03.03.2015 19:42

Die Samba ist ein afrobrasilianischer Tanz und wird den „Latein- und nordamerikanischen Tänzen“ zugeordnet. Enstanden ist die Samba in Brasilien im 19. Jahrhundert, seit 1924 in Europa verbreitet, seit 1959 ein Turniertanz und seit 1963 im Welttanzprogramm. Sie gehört zu den Lateinamerikanischen Tänzen und ist besonders durch die vielen Hüftbewegungen sehr anfeuernd.

Die Geschichte:

„Samba“ ist ein Sammelbegriff für an die hundert brasilianischen Tanzarten, die von den in Brasilien eingewanderten Afrikanern, beonders den Bantuvölkern, mitgebracht wurden. Auch die Samba hat ihren Ursprung in den kultischen Tänzen Alt Afrikas. Aus den Reigentänzen der Sklaven – zunächst als Batuque und Lundu zusammen gefasst – entstanden unter neuen Umweltbedingungen und unter dem europäischen Einfluss der Kolonialisation vieler eigenständigen Folkloreformen.

Besonders nach der Aufhebung der Sklaverei im Jahr 1977 läßt sich eine fast unübersehbare Vielfalt belegen, die auf Rio de Janeiro, Bahia und Sao Paulo konzentriert ist. Im folgenden wuchs die Popularität des brasilianischen Tanzes sowohl unter der armen Bevölkerung wie auch in der mittelständischen Schicht, beonders in der Karnevalszeit. Im Jahre 1914 kam der Vorläufer der Samba, die Maxixe, nach Europa, was einiges Aufsehen bereitete. 1924 gelangte die Samba erstmals nach Europa.

Mit der zunehmenden Industrialisierung Brasiliens um 1930 zeigte sich auch eine stärkere Kommerzialisierung der reichhaltigen Musikfolklore. Als Gesellschaftstanz setzte sich die Samba aber erst 1949 duch. Was aber in Europa als Modetanz „SAMBA“ getanzt wurde war eien sehr vereinfachte Form der elegantenGrazie der Original Samba, denn für den mitteleuropäischen Sambatänzer sind die den Südamerikanern angeborenen Bewegungen kaum zu erlernen.

Eine der bekanntesten Sambas komponierte Ary Barrosa 1942: „Brasil“. Das passende Schuhwerk für den Samba sind Latein Tanzschuhe.